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Wenn
man die
TRISTAR so am Himmel mit rasanter Fahrt dahin gleiten sieht, kann man doch manchmal zu der Fehlannahme kommen, das Flugzeug fliegt rückwärts. Dem ist aber bestimmt nicht so, denn die TRISTAR ist ein sogenanntes
Entenflugzeug. Enten-flugzeug deshalb, weil es einer fliegenden Wildente mit
weit vorgestrecktem Hals im Flugbild doch sehr ähnlich sieht. Ein
Entenflugzeug ist ein bisschen anders konzipiert als ein normales uns
gewohntes Flugzeug. Hier sind die Steuerruder und die tragenden Flächen
(Flügel) entgegen dem Gewohnten vertauscht. Die tragenden Flächen sind
hinten angeordnet und das sonst hinten gewohnte Leitwerk mit dem Höhenruder
ist vorne zu finden, ganz hinten befindet sich nur das Seitenleitwerk. Im
Prinzip lässt diese Anordnung ein präziseres Steuern des Flugzeuges zu. Wie
beim Auto liegen die Lenkachsen vorne, man fliegt somit mit direkteren
Richtungs-wechseln (ähnlich einem allrad gesteuerten Auto - dieses allerdings
nur zweidimensional). Beim normalen Flugzeug wird nur hinten gelenkt, somit
dreht der Schwanz des Flugzeuges dieses von hinten in eine Kurve bzw. hoch
und runter. Angetrieben wird die TRISTAR übrigens von hinten, dort sitzt das
Triebwerk sowie die Luftschraube, im Bild 3 ist dies gut zu erkennen.
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Die
hier gezeigte TRISTAR ist ein Elektro-Flugmodell und wird als Bausatz von der Firma Höllein geliefert. Dieser ist gut vorgefertigt, so daß der Bau einem durchschnittlich begabten Modellbauer keine Schwierigkeiten bereiten sollte. Gesteuert wird das Flugmodell mittels Quer- und Höhenruder, ein Seitenruder ist nicht vorgesehen. Angetrieben wird die TRISTAR von einem Elektromotor im Direktantrieb, man könnte die TRISTAR jedoch auch mit einem Verbrennungs-Motor antreiben. Der hier ver-wendete Elektromotor ist von der Firma Robbe, Typ: Robbe-Sports Pro und wird von 8 Akkuzellen mit Strom versorgt, aus denen er bei maximalen Wirkungsgrad 40 Amp. zieht. Die Tristar
wird aus der Hand gestartet, kann sehr rasant geflogen werden, ist aber auch
relativ lang-sam zu fliegen. |